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Logopädie nach der Einschulung!?

 

Vielleicht sind Sie überrascht, doch nicht wenige Kinder im Schulalter nehmen Logopädie in Anspruch.

Folgende Probleme können auftreten:

 

  • Zahnfehlstellungen

Falls Ihr Sohn/ Ihre Tochter in kieferorthopädischer Behandlung ist, sollten Sie den behandelnden Arzt auf eine begleitende logopädische Therapie ansprechen. Viele Zahnfehlstellungen entstehen durch ein ungünstiges Schluckmuster.

Dies sollte abgeklärt werden, damit die Zähne sich nicht nach der Behandlung mit einer Zahnspange wieder verschieben.

 

  • Geringer Wortschatz oder Wortfindungsstörungen

Nicht selten haben Schüler, die als schüchtern gelten, einfach Probleme mit der mündlichen Beteiligung. Entweder fehlt ihnen ein ausreichender Wortschatz, oder sie müssen befürchten, dass sie mitten im Sprechen stecken bleiben bzw. anfangen zu "stottern", weil ihnen passende Begriffe nicht einfallen.

Wenn Ihnen Ihr Arzt eine Verordnung ausstellt, können wir dies gerne in einem Test überprüfen und ggf. behandeln.

 

 

 

Probleme der Hörverarbeitung

Hörverarbeitung ist das, was nach dem "eigentlichen" Hören im Sinne von Schallaufnahme und -weiterleitung passiert. Zwei Abbildungen weiter unten verdeutlichen Ihnen den Unterschied.

 

  • Geräuschempfindlichkeit

Manche Schüler haben Schwierigkeiten, sich im Unterricht zu konzentrieren. Das kann u.a. an einer erhöhten Störschall-Anfälligkeit liegen. Unser Gehirn muss ständig Hintergrundgeräusche ausblenden, damit wir uns konzentrieren können (Achten Sie einmal darauf, was gerade im Hintergrund zu hören ist! Ist Ihnen dies vorher aufgefallen?).

Wenn Sie beobachten, dass Ihr Sohn/ Ihre Tochter sich in ruhiger Umgebung deutlich besser konzentrieren kann als im Unterricht, dann sprechen Sie einmal mit Ihrem Kinderarzt oder Phoniater darüber. Ggf. kann er auch hier Logopädie verordnen.

 

  • Legasthenie, Rechtschreibschwierigkeiten

Lesen und Schreiben erfordern eine hoch komplexe Verarbeitung des Gehörten. Selbst bei "guten Ohren" kann dies ein großes Problem sein! Oft setzen sich nicht erkannte Schwierigkeiten vom Vorschulalter bis in die Schulzeit hinein fort.

Sie äußern sich dann z.B. in der Unfähigkeit, den ersten Buchstaben eines Wortes zu erkennen, in Lautverdrehungen oder stark reduzierter Schreibweise ("Karkschetser" statt Krankenschwester bzw. "Katfl" statt Kartoffel").

Auch hier kann eine logopädische Behandlung hilfreich sein.

 

Schallaufnahme und -weiterleitung: Das Ohr mit Trommelfell, Gehörknöchelchen (Hammer, Amboss, Steigbügel) und Innenohr (Schnecke und die drei Bögen des Gleichgewichtssystems). Ganz rechts oben der Anfang des Hörnervs.
Ein paar Bereiche der Hörverarbeitung: Sie wird durch eine Verschaltung der Höreindrücke möglich, die vom Hörnerv ins Gehirn weiter geleitet wurden.
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