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Sprachentwicklung

  • Wie verläuft sie normalerweise?

Babys können noch nicht sprechen. -? Nun ja- sie sprechen mit ihren Augen, ihrem Lächeln, einem freudigen Strampeln. Sie quietschen, gurren und brabbeln, um ihre Stimme zu üben. Sie lutschen an Allem herum- und lernen damit ihren Mund, ihre Zunge kennen.

Was Viele nicht wissen: Bereits als Babys können Kinder erkennen, ob ein Wort aus der Muttersprache stammt!

Sie orientieren sich dabei am Rhythmus der Wörter. Zum Beispiel sind viele deutsche Wörter zweisilbig mit Anfangsbetonung (Thomas, haben, Auto). Wenn diese ausgetauscht werden gegen englische Wörter (Tom, have, car) oder französische (Thomas, avoir, Auto), bemerkt das Kind den ungewohnten Klang.

 

Im Alter von etwa 2 Jahren haben die Kinder einen Wortschatz von über fünfzig Wörtern erreicht, oft sprechen sie bereits Zweiwortsätze (Mama komm, Papa Arbeit, Oma hoch!). Besonders wichtig sind die Wörter "auch" und "nicht", die zu Mehrwortsätzen überleiten. Jetzt kann man kaum noch mitzählen, denn es tritt nun der Wortschatz-Spurt ein. Täglich kommen viele Wörter hinzu- Ganz ohne Üben!

 

Mit zweieinhalb Jahren sprechen die Kinder bereits Sätze, allerdings werden die Wörter nicht immer in der richtigen Reihenfolge benutzt oder die Tu-Wörter (Verben) bleiben in der Grundform ("Papa rote Auto fahren").

 

Ab drei Jahre kann das Kind verschiedene Fragen richtig formulieren. Es setzt unterschiedliche Fragewörter ein (wann, wo, warum, wer) oder stellt das Verb an den Anfang ("kann ich das haben?"). Auch Nebensätze werden häufig benutzt. Viele Laute oder Lautverbindungen werden noch falsch ausgesprochen, allerdings ist das Kind auch Fremden verständlich.

 

Mit vier Jahren kann sich das Kind flüssig verständigen- es spricht über Zukünftiges und Vergangenes, erfindet kleine Geschichten und denkt viel über Zusammenhänge nach. Die Vergangenheitsform der Verben kann manchmal noch falsch sein ("hab ich geschlaft"), einige Laute oder Lautverbindungen sind evtl. noch nicht möglich. Es reimt spontan und hat Spaß am Spiel mit Sprache (Zum Beispiel an dem Lied "Drei Chinesen mit dem Kontrabass").

 

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) hat hier weitere Informationen zur regelrechten Sprachentwicklung, und Sie können sich Sprachbeispiele anhören!

 

  • Was können Sie als Eltern für das Sprechen Ihres Kindes tun?

Unter "Sprache fördern" finden Sie viele Tipps, wie Sie die Sprachentwicklung Ihres Kindes unterstützen können.

 

  • Wann sollten Sie aufmerksam werden?

Bitte kontaktieren Sie in folgenden Fällen Ihren Kinderarzt oder Phoniater (HNO-Arzt mit Zusatzausbildung Stimme, Sprache, Gehör):

 

- Wenn Ihr zweijähriges Kind noch nicht oder kaum angefangen hat zu sprechen, nur wenige Wörter spricht und noch keine Zweiwortsätze benutzt.

 

- Wenn Ihr drei- bis vierjähriges Kind sehr undeutlich spricht bzw. oft von Außenstehenden nicht verstanden wird. (Z.B. "Die Hatte chat do tomitte Auchen!")

Eine Vorstellung beim Arzt ist auch dann ratsam, wenn es die Sätze durcheinander wirft ("Mama, Du nicht mitkommen. Sophie Oma mitfahren. Opa hause bleiben auch!")

 

- Wenn Ihr fünfjähriges Kind einen geringen oder ungenauen Wortschatz hat ("Glas" statt Tasse, "da" statt neben..., "so machen" statt tanzen usw.).

Wenn es sich ungerne Geschichten vorlesen lässt oder bei anderen Gelegenheiten den Eindruck macht, nicht alles zu verstehen.

Wenn es mehrere Laute oder Lautkombinationen noch nicht richtig ausspricht, z.B. "Is hab dir doch desat, dass Oma teine Haussuhe hat!"

 

- Wenn Ihr fünf- bis sechsjähriges Kind Laute oder Lautkombinationen noch nicht richtig ausspricht ("Sultasse" statt Schultasche, "Schrümpfe" statt Strümpfe, "etostet" statt gekostet usw.).

 

In jedem Alter kann übermäßiger Speichelfluss auftreten, meist ein Zeichen für schlechte Wahrnehmung im Mundbereich und eine ungenügende Mundmotorik.

 

  • Wie läuft eine Übungsstunde ab?

Die entsprechenden Fähigkeiten übe ich mit Ihrem Kind immer spielerisch und mit vielen Bewegungs- angeboten ein. So können auch Kinder, die sich schlecht konzentrieren können, gut lernen.

Das Alter der Kinder in meiner Praxis liegt zwischen 2 und sieben Jahren, und auch für Schulkinder gibt es spannende Spiele!

Viele Eltern sind regelmäßig bei den Therapien anwesend und bekommen dadurch einen guten Eindruck von meiner Arbeit. Wenn Sie lieber eine Pause machen oder einkaufen möchten, ist das natürlich auch möglich!

Nach jeder Therapie bekommen Sie detaillierte Informationen über die Übungen und Erfolge sowie Tipps und/ oder Materialien für Spiele zuhause, die das Gelernte vertiefen.

 

 

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