Wir sind umgezogen!

Weiterhin in Vellmar, aber jetzt lautet die Adresse:


Holländische Straße 113
34246 Vellmar

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(0561)  82 53 87

 

Warum nehmen Erwachsene Logopädie in Anspruch?

 

  • Schluckstörungen (Dysphagien)

Nach Schlaganfällen oder Operationen können Schluckstörungen auftreten- Nur 50% der neurologischen Patienten müssen dabei husten! Bitte lassen Sie, falls es Schluckstörungen gab, unbedingt ärztlich prüfen, ob diese vollständig abgeklungen sind (das kommt zum Glück auch vor)!

Da der Schluckakt ein extrem komplizierter Vorgang ist, können Schwierigkeiten in allen Phasen des Essens auftreten: Die Nahrung wird dann z.B. nicht mehr gut von der Zunge transportiert, oder es gibt Probleme mit der Auslösung des Schluckreflexes. Oft kommt es auch zu Sensibilitätsproblemen im und am Mund, oder die automatische Kehlkopfhebung ist beeinträchtigt.

Spezielle logopädische Übungen können hier helfen, die Funktionen wieder aufzubauen. Hier kommen ggf. physikalische Reize wie Eis, Massage oder Muskelfunktionstraining für Hals- Zungen- oder Lippenmuskulatur zum Einsatz.

Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, welche Konsistenzen Sie essen können- nicht immer muss es passierte Kost sein!

 

  • Stimmtherapie

Stimme ist ein Ausdruck unserer Persönlichkeit und spiegelt unsere Stimmungen.

Sie lässt uns am gesellschaftlichen Leben teilhaben und übermittelt dem Gesprächspartner subtile Botschaften, die über den Inhalt des Gesagten weit hinaus gehen.

So wird zum Beispiel einem Menschen mit einer heiseren, kraftlosen Stimme weniger zugetraut oder jemand mit knarrendem, hartem Stimmklang erscheint herrisch oder unnahbar.

 

Diese Probleme können sich über längere Zeit hinweg entwickeln oder auch plötzlich, zum Beispiel durch eine Virusinfektion, auftreten. Gelegentlich ist eine Stimmbandlähmung oder auch nur funktionell kraftlose Stimme die Nachwirkung einer Operation.

 

In allen diesen Fällen kann eine logopädische Behandlung helfen- bitte sprechen Sie mit Ihrem HNO- Arzt oder Phoniater (HNO-Arzt mit Zusatzausbildung Stimme-Sprache-Gehör) darüber.

 

  • Laryngektomie und Kehlkopf- Teilresektionen

Wenn der Kehlkopf ganz oder teilweise entfernt werden musste, gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Stimmfunktion operativ zu erhalten und/ oder logopädisch wieder aufzubauen. Abhängig vom postoperativen Zustand übe ich mit Ihnen den Gebrauch der Sprechkanüle, eine Speiseröhrenstimme oder die Benutzung einer elektronischen Sprechhilfe. In enger Zusammenarbeit mit Ihrem Hilfsmittelhersteller berate ich Sie zu den für Sie besten Kanülen und anderen Materialien, die Ihnen das tägliche Leben erleichtern.

 

  •  Gesichtslähmungen

Eine Lähmung der Gesichtsmuskulatur ist eine schlimme Erfahrung. Da unser Gesicht wie eine Visitenkarte ist und wir es nicht verstecken können, trauen sich manche Menschen damit kaum auf die Straße.

Doch auch hier gilt: Die gelähmten Muskeln kann man mit speziellen logopädischen Übungen trainieren! Ähnlich wie bei Schluckstörungen können physikalische Anwendungen und Muskelfunktionstraining sehr helfen.

 

  • Sprachstörungen nach Verletzungen des Gehirns (Aphasie)

Ein Schlaganfall, ein Unfall, eine Operation- Wer das überstanden hat, muss anschließend nicht selten mit einer Sprachstörung klar kommen. Alle Dinge und der Tagesablauf sind dem Patienten bekannt, aber die Wörter wollen sich nicht mehr zuverlässig einstellen. Die Buchstaben oder Sätze kommen durcheinander, das Lesen klappt nicht mehr, und auch das Schreiben ist nicht mehr möglich.

Die sprachlichen Funktionen können meistens (zumindest teilweise) wieder neu gelernt werden. Dies klappt umso besser, je häufiger die Termine statt finden und je mehr daheim geübt werden kann. Gerne gebe ich Ihnen Tipps für Materialien und Computerprogramme, mit denen Sie zuhause die Sprache selbst trainieren können!

Auch biete ich Ihnen Übungen an, die unmittelbar mit Ihrem Alltag und Ihren Interessen zu tun haben, damit Sie das Gelernte so schnell wie möglich einsetzen können.

 

  • Undeutliches Sprechen (Dysarthrie)

Eine neurologische Erkrankung, zum Beispiel Parkinson oder MS, wirkt sich oft auf die Artikulation aus. Die Stimme wird leiser, die Aussprache verwaschen oder kraftlos.

Auch hier kann eine logopädische Therapie helfen, diese Fähigkeiten wieder neu aufzubauen oder so lange wie möglich zu erhalten. Wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch etwas: Wir können gemeinsam nach einem geeigneten Kommunikationsgerät suchen und den Gebrauch einüben.

 

 

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